Clubhouse Hype

Clubhouse Hype

Während Clubhouse im Silicon Valley bereits seit Sommer 2020 gehypt wurde, erreichte der Hype am vergangenen Wochenende schließlich auch Deutschland. 

Die App wird von einem kleinen Team im Silicon Valley entwickelt, und aufgrund ihrer begrenzten Entwicklungskapazitäten ist die App noch invite-only und nur für iOs. Diese Beschränkungen haben aber in Deutschland nicht ganz geklappt. 

Philipp Kloeckner und Philipp Glöckler vom „Doppelgänger-Podcast“ schafften das Invite-System zu hacken, indem sie eine Telegram-Gruppe gründeten, in der neue Nutzer ihre zwei Invites an die nächsten weiterleiten konnten und so eine soziale Epidemie auslösten. Man kann die Geschichte hier nachlesen oder in ihrem Podcast hören

Clubhaus-Hack: Einfach eine berühmte Person auf die Bühne einlade. Alle seine/ihre Follower auf Clubhouse werden gepingt und können an der Session teilnehmen. 

Kurz die beiden Philipps die Telegram-Gruppe eröffnet hatten, wurde es dort richtig voll und es entstand ein überfüllter Marktplatz. In diesem Zusammenhang habe ich durch ihren Podcast von dem Buch „Who Gets What – and Why: The New Economics of Matchmaking and Market Design“ von Alvin Roth erfahren. Kommt auf meine Leseliste. 

Werbung ist irgendwie so 2010. Es wird interessant sein zu sehen, welchen Ansatz Clubhouse in Richtung Kommerzialisierung verfolgt. Wahrscheinlich irgendeine Form von Paywall oder zumindest Eintrittsgebühren für prominente Clubhouse-Runden. 

Ich habe diese Woche ein paar Stunden auf Clubhouse verbracht, meistens höre ich mir die Sessions wie einen Podcast an und nehme gelegentlich an ein paar kleineren Sessions teil. Ich werde das im Auge behalten; Clubhouse hat Potenzial auch für mein Verlagsgeschäft.

Interessanterweise gibt es bereits einen deutschen Klon: Diveee